Hintergrund


Der Grund für diesen Projektvorschlag liegt darin, dass es derzeit kein europaweit gültiges Konzept für Trainingsmodule und kein Zertifizierungssystem für unternehmerische Fähigkeiten junger Leute gibt. Europa lässt das Potential an erfolgreicher Unternehmerausbildung in Mittelschulen und Hochschulen brach liegen, weil es oft daran scheitert, dass die richtigen innovativen Kräfte und die jungen Hirne mobilisiert werden.

Forschung, Innovation und Unternehmertum hängen eng miteinander zusammen und sie gelten als Schlüsselfaktoren für eine intakte und nachhaltige Wirtschaft. Der beste Weg, Forschung in Innovation umzuwandeln, liegt in der Beachtung der Schlüsselfaktoren für Innovation von Anfang an, d.h. bereits in den Anfangsphasen der Forschung sowie entlang des gesamten Weges bis zu den fertigen Produkten und Diensten. Dass man so erfolgreiche und nachhaltige Unternehmen erzeugt, folgt darauf als logischer Schritt, der durch die frühzeitige Sensibilisierung kreativer Geister für das Unternehmenswesen deutlich unterstützt wird.

Es ist fraglich, ob Schulen mit Wirtschaftsausrichtung die besten Ansiedlungsorte für den Unterricht in Unternehmenswesen sind: innovative und potentielle Geschäftsideen gehen viel eher aus den technischen, wissenschaftlichen und künstlerichen Studien hervor. D.h. die wirkliche Herausfoderung liegt im Entwurf einer interdisziplinären Annäherung, wenn man will, dass Unternehmerausbildung für alle Studierenden zugänglich wird. Es wird notwendig sein, Teams zur Entwicklung und Erforschung von Geschäftsideen zu bilden, indem man Studierende der Wirtschaftsfächer mit Studierenden aus anderen Studienrichtungen, die über anderes Hintergrundwissen verfügen, zusammen arbeiten lässt.




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